Tagesgeld, Festgeld und Tagesgeld Plus: Wann wählt man was?
Suresse Direkt Bank
08/01/2026
Wenn Sie Ihr Geld ohne Risiko anlegen wollen, haben Sie bei den meisten Banken die Wahl zwischen Tagesgeld und Festgeld. Bei der Suresse Direkt Bank können Sie sich auch für das Tagesgeld Plus entscheiden. Um die richtige(n) Sparformel(n) zu wählen, ist es jedoch wichtig zu wissen, was sie gemeinsam haben und in welchen Bereichen sie sich unterscheiden.
Viele Deutsche treffen ihre finanziellen Entscheidungen zu Beginn des Jahres. Und wer wenig Risiko eingehen will, steht meist vor der Wahl zwischen Tagesgeld und Festgeld. Sehr oft wird eine Kombination gewählt. Mit Tagesgeld Plus gibt es auch eine Zwischenlösung, die die wichtigsten Vorteile von Tagesgeld und Festgeld vereint. Um zu wissen, welche Sparformel am besten zu Ihnen passt, ist es wichtig, sich zunächst mit den Merkmalen von Tagesgeld und Festgeld zu befassen.
Was haben Tagesgeld und Festgeld gemeinsam?
- Sicherheit
Tagesgeld und Festgeld sind sichere Sparformen. Das Risiko, Ihr Kapital zu verlieren, ist praktisch nicht vorhanden. Im Ausnahmefall einer Bankenpleite ist Ihr Vermögen durch das Einlagensicherungssystem geschützt - bis zu 100.000 Euro pro Person und Bank. - Kosten
Sowohl ein Tagesgeld- als auch ein Festgeldkonto sind völlig kostenlos. Nur wenn Sie Ihr Festgeldkonto vorzeitig auflösen wollen, müssen Sie mit Kosten rechnen. Darauf gehen wir später in diesem Artikel noch genauer ein. - Steuer
Die Erträge von Tages- und Festgeld sind steuerpflichtig. Singles zahlen Steuern ab 1.000 € Gesamtzins pro Jahr, für Ehepaare liegt der Freibetrag bei 2.000 €. Wichtig: Wenn Sie ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto bei einer ausländischen Bank (z. B. Suresse Direkt Bank) haben, beachten Sie, dass bei der Auszahlung keine Steuer einbehalten wird. Sie müssen die Zinsen daher selbst in Ihrer Steuererklärung angeben.
Was sind die Unterschiede zwischen Tagesgeld und Festgeld?
- Laufzeit
Tagesgeld hat keine Laufzeit. Sie können das Konto so lange nutzen, wie Sie wollen. Beim Festgeld hingegen legen Sie Ihr Geld für eine bestimmte Laufzeit fest. Die Laufzeiten reichen von einigen Monaten bis zu mehreren Jahren. - Zinsen
Der Zinssatz für ein Tagesgeldkonto ist variabel: Die Bank kann den Zinssatz jederzeit anpassen. Im Gegensatz dazu wird der Zinssatz für ein Festgeldkonto bei der Eröffnung festgelegt und bleibt bis zur Fälligkeit unverändert. - Mindest- und Höchsteinlage
Beim Festgeld gibt es in der Regel eine Mindesteinlage, bei der Suresse Direkt Bank sind es zum Beispiel 1.000 Euro. Auch hier zahlen Sie bei der Kontoeröffnung den vollen Betrag auf einmal ein. Beim Tagesgeld gibt es keine Mindesteinlage und Sie können so oft einzahlen, wie Sie wollen. Sowohl für Tagesgeld als auch für Festgeld können Höchstbeträge gelten. - Zugang zu Ihrem Geld
Über das Geld auf einem Tagesgeldkonto können Sie jederzeit frei verfügen: Sie können einzahlen und abheben, wann immer Sie wollen. Das Geld auf einem Festgeldkonto hingegen ist für die gesamte Laufzeit gesperrt. Während dieser Zeit können Sie Ihr Geld nicht abheben (es sei denn, die Bank erlaubt dies ausnahmsweise, siehe unten). - Auflösung des Kontos
Ein Tagesgeldkonto können Sie jederzeit und kostenlos kündigen. Bei einem Festgeldkonto erlaubt die Bank eine vorzeitige Auflösung nur in Ausnahmefällen. Außerdem fallen Kosten an. Diese richten sich nach den Merkmalen des Vertrags, der Restlaufzeit und den Marktbedingungen.
Tagesgeld Plus: das Beste aus beiden Welten
Neben Tagesgeld und Festgeld bietet die Suresse Direkt Bank eine weitere interessante Sparform an: Tagesgeld Plus. Dies ist eine einzigartige Sparformel, da der Zinssatz aus zwei Teilen besteht: einem variablen Basiszinssatz und einer Treueprämie, die für das ganze Jahr garantiert ist. Auch wenn ein Teil des Zinssatzes festgeschrieben ist, bleibt Ihr Geld jederzeit verfügbar. Weitere Einzelheiten finden Sie in diesem Artikel über Tagesgeld Plus und in der nachstehenden Tabelle.
| Tagesgeld | Festgeld | Tagesgeld Plus | |
|---|---|---|---|
| Risiko | So gut wie keins | So gut wie kein Risiko | So gut wie kein Risiko |
| Kosten | Kostenlos | Kostenlos | Kostenlos |
| Dauer | Unbegrenzt | 1, 2, 3 oder 4 Jahre | Unbegrenzt |
| Verzinsung | Variabel | Fest für die gesamte Laufzeit | Teilweise variabel, teilweise fest |
| Abheben von Geld | Jederzeit, so oft Sie wollen | Am Ende der Laufzeit | Jederzeit, so oft Sie wollen |
Fazit: Wann wählen Sie welches Konto?
Um eine gute Wahl zu treffen, müssen Sie sich ein paar Fragen stellen. Wie viel kann ich sparen? Kann ich einen (großen) Betrag beiseite legen oder zahle ich jeden Monat einen (kleineren) Betrag ein? Wofür soll das Ersparte verwendet werden? Wie schnell werde ich es brauchen?
- Sparen: Freiheit und Flexibilität
Wenn Sie Ihr Geld jederzeit abheben können möchten, sollten Sie sich für Tagesgeld entscheiden. Ein Tagesgeldkonto ist ideal für Ihr Sparpolster. Die Zinsen können zwar sinken, aber die kurzfristigen Zinsschwankungen sind begrenzt und einigermaßen vorhersehbar. Als Neukunde profitieren Sie zudem von einem außergewöhnlich hohen Zinssatz. - Festgeld: Sicherheit der Rendite
Wenn Sie sicher sind, dass Sie einen Teil Ihrer Ersparnisse für einen längeren Zeitraum entbehren können, dann ist ein Festgeldkonto eine gute Wahl. Ihr Geld ist blockiert, aber Sie schließen das Risiko eines Zinsrückgangs vollständig aus. Festgeld ist daher besonders interessant, wenn in naher Zukunft mit sinkenden Zinsen zu rechnen ist. Für Bestandskunden ist der Zinssatz eines Festgeldkontos zum Zeitpunkt der Eröffnung auch etwas höher als der ihres Tagesgeldkontos. - Tagesgeld Plus: der Mittelweg
Mit Tagesgeld Plus wählen Sie den Mittelweg. Mit den beiden Zinssätzen sind Sie immer auf der richtigen Seite. Steigen die Sparzinsen, steigt auch der Basiszinssatz. Fallen sie, sind Sie dank der Treueprämie dagegen abgesichert - ohne dass Ihr Geld gebunden ist. Als Bestandskunde ist auch der Gesamtzins höher als bei einem regulären Tagesgeldkonto, vor allem wenn Sie Ihr Tagesgeld Plus-Konto zu Beginn des Jahres eröffnen.
